Facebook!
Doro ist deutsche Hochschulmeisterin
Geschrieben von: Manuel Reimer   
Wie jedes Jahr starteten am Sonntag einige Mitglieder des Trifinish-Münster in Leipzig bei den Deutschen Meisterschaften der Studierenden.
Michael Günnigmann, Florian Wessel, Jannik Elischer, Reiseführer Manuel Reimer und die als Geheimfavoritin geltende Dorothea Haul wollten ihr Glück auf der verlängerten Olympischen Distanz (1,6/43/10) versuchen. Nach einer frühen Anreise am Samstagmorgen ging es abends für die 12 Münsteraner Athleten in die „Moritzbastei“ zur Pasta-Party.
Bei starkem Sturm und leichten Schauern verbrachte man den Rest des Abends auf dem Zeltplatz, auf dem noch viele weitere Studenten aus ganz Deutschland ihr Lager aufgeschlagen hatten.
Als nach unbequemer Nacht der Wecker klingelte, lachte uns die Sonne ins Gesicht und wir konnten mit vollem Elan und bei herrlichem Wetter unser 5* Frühstücksmenü genießen.

Nach der Fahrt zum Wettkampbereich und Einchecken in der Wechselzone fiel um 11 UHR der Startschuss. Das 21 Grad warme Wasser lockte insgesamt 1100 Athleten an den Start. 2 Startgruppen, Ringkämpfe und sehr starke Konkurrenz erwarteten die 5 Trifis.
Wie erwartet konnte Michael als erster der Münsteraner die Wechselzone erreichen. Er sollte die interne Führung auch bis ins Ziel nicht mehr abgeben. Am Ende hieß es in der DHM-Wertung Rang 16 in 2:04:48h (21:56/1:03:03/37:34). Wie stark die Konkurrenz war, mussten auch Manuel, Florian und Jannik feststellen und finishten in dieser Reihenfolge auf Platz 28 (22:48/1:05:39/38:04) 2:09:07.65; Platz 41 (27:47/1:05:24/38:42) 2:14:49.96 und Platz 53 (22:40/1:12:22/43:03) 2:20:36.33. Trotz verbesserter Zeit um 5 Minuten zum Vorjahr verlor Manuel knapp 10 Plätze und machte einigen Bundesligastartern wie auch dem Sieger Christian Ritter (Hansgrohe Team Schwarzwald) Platz. Umso höher ist darum die Platzierung von Michael Günnigmann einzuschätzen, vor allem angesichts suboptimaler Bedingungen wie der langen Autofahrt vom Vortag sowie schlechter Zeltnacht .

Dorothea Haul, die als 9. Frau dem Wasser entstieg, erkämpfte sich auf der zwar flachen, aber durch den Wind selektiven Radstrecke Platz für Platz. Als 3. auf die Laufstrecke gewechselt, demotivierte sie mit einer sehr guten Laufleistung ihre Konkurrenz. Erst auf der letzten Runde der doch eher an einen Crosslauf erinnernden Laufstrecke konnte Sie mit Laufbestzeit in 39:35min die 10km-Runde als neue Deutsche Meisterin beenden. 20 sec vor Platz 2 und 55 sec vor Platz 3 beendete sie ihren Wettkampf aufgelöst im Ziel. Mit ihrer Endzeit von 2:18:35h inmitten der Trifi-Männer war sie zwar nicht ganz zufrieden; für die kommende Studentenweltmeisterschaft sollen noch einige Trainingsstunden folgen.
In der Teamwertung belegte die WWU Münster die Plätze 4 (Männer) und 3 (Frauen).

Insgesamt ein sehr gelungenes, aber doch auch anstrengendes Wochenende. Ein Wettkampf, der nur zu empfehlen ist. Eine Menge Zuschauer und sehr sauberes klares Wasser machen den Wettkampf zu einem besonderen Event.