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Erster Drahtesel Kindertriathlon
ImageOder: wie ein Kinder-Triathlon entsteht (Stimme aus dem Orga-Team)

Wann die Idee erstmalig kam, weiß ich nicht mehr genau – sicher war der Wunsch, mal wieder eine neue Tri Finish-Veranstaltung auf die Beine zu stellen, schon länger vorhanden. Triathlons für Große gibt es ja genug, sind auch sehr aufwändig zu organisieren. Ein kleiner, ganz kleiner für die Kleinen!? Das sollten wir vom Tri Finish doch schaffen. Das Schwimmbad, die Rad- und die Laufstrecke war schnell gefunden. Erste Anfragen bei Marko Beerning von der Koburg fanden volle Zustimmung. Auch der Chef der Sportschule, Herr Zalfen war nicht abgeneigt. Erste Diskussionen im Verein waren da kritischer: "Da kommt doch keiner" "Bei den Kiddies kann man doch kaum Geld nehmen, wie soll sich das rechnen?" Letztlich wurde weiter geplant. Die Radstrecke vom Ordnungsamt genehmigt. Dann die Ochsentour bei der Sponsorensuche; schon spannend, was sich nominell potente Firmen als Ausreden einfallen lassen. Letztlich waren es die kleinen Geschäfte, welche wirkliches Interesse zeigten. Allen voran Reimund Gerwing vom "DRAHTESEL", sowie Active Sports, Powerbar und die Westfälischen Nachrichten. So fand die Veranstaltung eine solide Grundlage. Die Suche nach Helfern gestaltete sich schwieriger als ich dachte – der gemeine FINISHER hatte nur eine vage Vorstellung davon, wozu ein Kindertriathlon gut sein soll. Trotzdem liessen sich einige FINISHER von meiner Idee begeistern. So bildete sich bald eine lockere aber tatkräftige Kerntruppe. – Danke, Sabine, Jopey, Florian, Henric, Michael, Sven und Dieter!

Mein Optimismus, der von 50 Teilnehmern aus ging, wurde dann doch von meinen Mitstreitern belächelt. Auch ich bekam dann Wackelbeine, als die Anmeldungen auf sich warten liessen. "wir starten auch mit 20 Kiddies", lautete eine Durchhalteparole.

Erst langsam, dann schneller, trudelten die Anmeldungen ein. Schnell änderte sich die Fragestellung: nicht, mit wie wenig Teilnehmern starten wir, sondern wieviel können maximal starten? Über 60, kamen wir dann auf 75 Starter. Weitere Startwillige mußten auf der Warteliste Platz nehmen.

Die letzten Tage vor der Veranstaltung wurden noch mal richtig turbulent. Letztlich wartete ich nur noch, dass der Wettkampf endlich beginnt - und vorbei geht. Beim nächsten mal werde ich die Arbeiten noch besser delegieren müssen. – Ein schwieriges Geschäft! - aber ich lerne ja noch...

Am Wettkampftag selbst lief dann doch alles ziemlich reibungslos. Trotz all des Trubels habe ich die Sache genossen! Es war ein richtiger Triathlon! Zwar mit kleinen Akteuren, aber mit allem, was dazu gehört. Auffällig die Freude und Begeisterung, mit der die Kidmanner und –frauen bei der Sache waren.

Die kleinen Organisationsproblemchen, welche hier und da - natürlich - auftraten, werden wir versuchen, im nächsten Jahr zu beseitigen.